Was man sieht
Während der goldenen Stunde hat das direkte Sonnenlicht in Paris eine Farbtemperatur um 3 100 K und einen horizontalen Winkel von 1 – 10 Grad. Lange Schatten. Die Wärme übertreibt Rot- und Orangetöne der Haussmann-Kalksteinfassaden und mildert die Brauntöne der Schieferdächer in gedämpftes Kupfer. Vom Gipfel aus nach Osten nehmen die Dächer vom 1. bis 5. Arrondissement eine seltene Palette an.
Der Turm selbst
Von außen betrachtet — vom anderen Ufer der Seine, vom Trocadéro oder vom Palais de Chaillot — trifft das goldene Licht das Eisen frontal. Die Farbe (Eiffelturm-Braun, ein kundenspezifischer Ton mit Verlauf dunkler unten, heller oben) wärmt sich um einen halben Ton und die Tausende Nieten fangen das Licht als Punkte ein.
Wo stehen
- Im Winter geht die Sonne im Südwesten (~240°) unter. Blickrichtung Nord und Nordost — warmes Licht auf Montmartre, Opéra, Louvre.
- Im Sommer im Nordwesten (~300°). Blickrichtung Ost und Südost — warmes Licht auf Marais, Panthéon, Jardin du Luxembourg.
Was mitbringen
Zum Fotografieren : ein Handy reicht. Auf der Plattform meist kein Stativ erlaubt. Lehnen Sie das Handy an einen senkrechten Stab, reinigen Sie das Objektiv — bei Mittag unsichtbarer Staub liest sich als rosa Flare im flachen Licht.
Zum Nicht-Fotografieren : eine Jacke. Auf 276 m nach Sonnenuntergang kühlt Paris um 1 – 2 °C, leichter Wind beißt.
Was schiefgehen kann
- Hohe Zirren über der Sonne : dünne Schicht macht die goldene Stunde zur grauen Stunde.
- Saharastaub moderat : erzeugt paradoxerweise die reichsten Sonnenuntergänge des Jahres.
- Schlangenlänge. Im Sommer-Peak 25 Min selbst mit reserviertem Ticket.